Amerika-Institut
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Forschungsprojekte

DFG-Forschergruppe 593 "Anfänge (in) der Moderne: Theoretische Konzepte, literarische Figurationen, historische Konstruktionen"
Teilprojekt "Anfangsorte: Topographien der Erneuerung in der amerikanischen Romantik, 1820 – 1870"

(Klaus Benesch, Sascha Pöhlmann)

Das Teilprojekt Anfangsorte hat zum Ziel, den Zusammenhang zwischen Anfängen und den Orten, an die diese Anfänge imaginativ gebunden bzw. zu denen sie in Beziehung gesetzt werden, in der formativen Periode der amerikanischen Literatur, der sogenannten „American Renaissance“, zu analysieren. Es verbindet damit zwei den Kategorien von Raum und Zeit untergeordnete und zumeist isoliert betrachtete Konzeptualisierungen des Anfangs, die für die im 19. Jahrhundert entstehende Nationalliteratur der USA von zentraler Bedeutung sind. Das Projekt geht von der Annahme aus, daß sowohl Orte als auch Anfänge grundsätzlich diskursiv konstituiert sind, und daß beide im literarischen Diskurs der Zeit in komplexer Weise miteinander verschränkt werden. Den kultur- und geistesgeschichtlichen Hintergrund für diese Verschränkung bildet dabei zum einen die Herausbildung einer eigenen, an der sublimen Weite des amerikanischen Naturraums orientierten nationalen Ästhetik. Zum anderen wird in einem Teil der zeitgenössischen Literatur genau dieses Ausgreifen in den transzendentalen Raum der Natur als Problem gesehen und nunmehr mit der (Selbst-)Beschränkung auf konkrete, genau bestimmbare ‚Orte’ beantwortet. In welchem Verhältnis diese Orte dann einerseits zum epochalen Projekt der neuen Nation stehen bzw. andererseits die Brüche und Ambiguitäten in der diskursiven Konstruktion von Modernität insgesamt widerspiegeln, soll am Beispiel zentraler Texte von Thoreau und Whitman unter Einbeziehung der „space/place“-Debatte im Ecocriticism und in den Environmental Studies herausgearbeitet werden.

Website: http://www.forschergruppe-anfaenge.lmu.de/

 

Competing Modernities: Germany and the United States, 1890 to the Present

(Project Director: Christof Mauch and Kiran Patel, Harvard University)

The goal of this project is to systematically compare the paths of the United States and Germany from a number of vantage points over an extended period of time. Made possible by a grant from the Robert Bosch Stiftung (Stuttgart) and the support of the German Historical Institute, the project is directed by Christof Mauch (Amerika-Institut) and Kiran Patel (Harvard University) and is also supported by the American Institute of Contemporary German Studies. It is conceived for a broader public in addition to an academic audience. One of the project’s major objectives is the publication of a collection of scholarly but highly readable essays in English and German. Because it is the first comprehensive comparison of two national histories on this scale, it is hoped that the publication will serve as a model and a stimulus for future research. The project also strives to contribute to the public discussion about future social and political developments in Germany and in the United States.

For more information see www.ghi-dc.org/competingmodernities/index.cfm

 

Natural Disasters in Transatlantic Perspective: River Floods in German and U.S. History

(Project Director: Christof Mauch in collaboration with Uwe Lübken, Washington, DC)

For more information see www.ghi-dc.org/publications/ghipubs/bu/035/35.98.pdf


Amerikanische Europakonstruktionen

(Christof Mauch mit Ariane Leendertz und Maren Roth)

Internationale Umweltgeschichte: Natur als kulturelle Herausforderung

(Christof Mauch mit Helmuth Trischler, Deutsches Museum)

 

Forschungsaufenthalte

Titel: American Visual Culture: Interdisciplinary Approaches to Research and Teaching
Leitung: Prof. Dr. Christof Decker (LMU) in Kooperation mit Prof. Dr. Mark Sandberg (UCB)
Projekttyp: Mini-Workshop
Dauer: 26. September bis 5. Oktober
Ort: UC Berkeley

Verantwortlich für den Inhalt: Amerika-Institut