Amerika-Institut
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Ältere Publikationen

Britta Waldschmidt-Nelson. From Protest to Politics:Schwarze Frauen in der Bürgerrechtsbewegung und im Kongreß der Vereinigten Staaten. Frankfurt a.M.: Campus Verlag, 1998.

ISBN 978-3593361147

protestDie Arbeit afroamerikanischer Frauen trug maßgeblich zum Erfolg der Bürgerrechtsbewegung in den 1950er und 60er Jahren bei. Als trotz neuer Gesetze für die Gleichberechtigung Schwarze weiterhin benachteiligt und politisch unterrepräsentiert blieben, kandidierten viele ehemalige Bürgerrechtlerinnen selbst für politische Ämter, um das System von innen heraus zu verbessern. Die vorliegende Studie untersucht den Einfluß von Erfahrungen mit Rassismus, Diskriminierung und Armut auf die politische Agenda dieser Frauen und zeigt, welche Bedeutung die Präsenz schwarzer Politikerinnen im Kongreß für die Gesetzgebung und die gesamte Gesellschaft hat.


Christof Decker. Die ambivalente Macht des Films. Explorationen des Privaten im amerikanischen Dokumentarfilm. Trier: Wissenschaftlicher Verlag, 1995.

ISBN 3-88476-129-3

decker_1995Seit den sechziger Jahren zeichnet sich der amerikanische Dokumentarfilm durch eine Entwicklung aus, bei der neben das gesellschaftsanalytische Potential des Genres zunehmend performative und erfahrungsvermittelnde Elemente getreten sind. Diese lehnen sich zwar zumeist an die traditionelle Funktionsbestimmung – soziale Relevanz, die mit der ästhetischen Gestaltung einhergeht – an, doch stellt sich ihre Umsetzung in einer veränderten politischen Öffentlichkeit und einem allgegenwärtigen Kommerzialisierungsdruck postindustrieller Gesellschaften als immer schwieriger dar. Jenseits dieser strukturellen Marginalisierung hat die neuere Filmtheorie den Dokumentarfilm und seine symbolischen Konstruktionen von Wirklichkeit auch umfassender mit den Ambivalenzen der filmischen Repräsentation konfrontiert. Gegen eine ungewollte Fürsprache oder einen unreflektierten technologischen Zugriff wendet sich eine Kritik, die den Machtstatus des traditionell als aufklärerisch verstandenen Genres betont. Die Studie untersucht anhand des amerikanischen Dokumentarfilms der sechziger und siebziger Jahre Explorationsformen, die sich zunehmend auf das Private gerichtet, ihm eine Gestalt gegeben und dort ihre zum Teil problematischen Implikationen besonders eindringlich entfaltet haben. Neben einer Auseinandersetzung mit zentralen Positionen der neueren Dokumentarfilmtheorie stehen vor allem die Fragen im Mittelpunkt, wie das beobachtende Direct Cinema der sechziger Jahre um interaktive, reflexive und gesellschaftskritische Elemente erweitert wurde, und welche Bedeutung dem Dokumentarfilm in gesellschafts- und kommunikationstheoretischer Hinsicht innerhalb einer demokratischen Medienkultur zukommt.

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