Amerika-Institut
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Vortragende

Hanjo Berressem (Professor für amerikanische Literatur- und Kulturwissenschaft, Universität zu Köln)

„Leseszenen: Was ist ,situiertes Lesen?'“

berressem

Hanjo Beressem ist Professor und Inhaber des Lehrstuhls für amerikanische Literatur- und Kulturwissenschaft an der Universität zu Köln. Er ist der Autor von Pynchon’s Poetics: Interfacing Theory and Text (1992) und Lines of Desire: Reading Gombrowicz’s Fiction with Lacan (1998) sowie von vielen Essays, die sich mit amerikanischer Literatur, Poststrukturalismus, Medienwissenschaft und den Beziehungen zwischen Literatur und den Naturwissenschaften beschäftigen.


Ulrike Draesner (Romanautorin, Lyrikerin und Essayistin; Berlin und Oxford)

„Ein X für ein U—Der Autor als Leser“

draesner1Geboren 1962 in München. Romanautorin, Lyrikerin und Essayistin. Studium in England und Deutschland. Ihr erstes Buch, gedächtnisschleifen, Gedichte, erschien 1995. Weitere Gedichtbände, Bände mit Erzählungen und Romane folgten zuletzt Sieben Sprünge vom Rand der Welt (Roman 2014), subsong (Gedichte 2014) und Mein Hiddensee (2015). Übersetzungen aus dem Englischen und Französischen, intermediale Projekte, Gast- und Poetikdozenturen in Deutschland, der Schweiz, England und den USA. Mitglied des P-E.N Deutschland und der Nordrheinwestfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste. Draesner erhielt für ihr Werk zahlreiche Auszeichnungen, u.a. Literaturpreis Solothurn 2010, den Roswithapreis 2013, den Joachim-Ringelnatz-Preis für Lyrik 2014, den Usedomer Literaturpreis 2015, den orphil-Preis für Lyrik 2016, den Nicolas-Born-Preis 2016. Sie lebt in Berlin und Oxford.


Julika Griem (Direktorin des Kulturwissenschaftlichen Instituts Essen und Vizepräsidentin der Deutschen Forschungsgemeinschaft)

„Lebenszeit und Lesezeit“

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Julika Griem ist Professorin für Anglistische Literaturwissenschaft an der Goethe-Universität Frankfurt/Main. Sie studierte Anglistik und Germanistik an den Universitäten in Freiburg im Breisgau und Amherst, Massachusetts. Seit 2016 ist sie Vizepräsidentin der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Julika Griems interdisziplinär und komparatistisch ausgerichtete Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen von Literatur- und Gattungstheorie, Literatursoziologie und Gegenwartsliteraturforschung. Seit März 2016 leitet sie das von der Volkswagen-Stiftung geförderte Promotionskolleg „Schreibszene Frankfurt“. Ab dem 1. April 2018 wird sie die Leitung des Kulturwissenschaftlichen Instituts Essen (KWI) übernehmen.

 

Florian Rötzer (Chefredakteur des Online-Magazins Telepolis)

„Lesen in Büchern“

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Florian Rötzer, geboren 1953, hat nach dem Studium der Philosophie als freier Autor und Publizist mit dem Schwerpunkt Medientheorie und -ästhetik in München und als Organisator zahlreicher internationaler Symposien gearbeitet. Seit 1996 ist er Chefredakteur des Online-Magazins Telepolis und Herausgeber der Telepolis-Buch- und eBook-Reihe. Von ihm erschienen sind u.a. Die Telepolis. Urbanität im digitalen Zeitalter (1995), Renaissance der Utopie (Hg. mit Rudolf Maresch, 2004), Vom Wildwerden der Städte (2006) und Smart Cities im Cyberwar (2015).

 

Werner Sollors (Henry B. and Anne M. Cabot Research Professor of English, Harvard University)

„Lesen und Schreiben, Bücher und Texte in der bildenden Kunst”

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Werner Sollors promovierte an der Freien Universität Berlin und ist Henry B. und Anne M. Cabot Research Professor of English an der Harvard University, Professor of Global Literature an der New York University Abu Dhabi, Mitglied der American Academy of Arts and Sciences und Ehrenmitglied der Bayerischen Amerika-Akademie. Er ist der Autor von Die Versuchung zu verzweifeln und Challenges of Diversity (beide 2017). Die Titel einiger seiner früheren Werke sind Beyond Ethnicity; Neither Black nor White yet Both; Ethnic Modernism; The Temptation of Despair; African American Writing und Schießwerder 29: Eine Familiengeschichte. Er ist Herausgeber von Büchern wie The Return of Thematic Criticism; Multilingual America; Interracialism und An Anthology of Interracial Literature; und er ist der Mitherausgeber von Die Toten habe ich nicht befragt (mit Alan Rosen und Julia Faisst) und A New Literary History of America (mit Greil Marcus).


Barbara Vinken (Professorin für Allgemeine und Französische Literaturwissenschaft, LMU München)

„Lesen als Lernen“

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Barbara Vinken ist seit 2004 Professorin für Französische und Allgemeine Literaturwissen-schaft und Romanische Philologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Sie studierte zunächst Literaturwissenschaften in Aix-en-Provence, Freiburg, Paris, Konstanz und Yale. Sie wurde 1989 in Konstanz und 1992 in Yale promoviert. Ihre wichtigsten akademischen Lehrer waren der Romanist Erich Köhler, Hans Robert Jauß, Shoshana Felman und Geoffrey H. Hartman. Gastprofessuren brachten sie an die New York University, die Humboldt-Universität zu Berlin, die École des Hautes Études en Sciences Sociales in Paris, die Universität Michel de Montaigne Bordeaux III, die University of Chicago, die Johns Hopkins University in Baltimore und an die Venice International University (VIU) nach Venedig. Einem breiten Publikum wurde Vinken mit ihrem Buch Die deutsche Mutter. Der lange Schatten eines Mythos bekannt, in dem sie den Mythos der Mütterlichkeit und die Un-Vereinbarkeit von Mutterschaft und Beruf analysiert. Angezogen. Das Geheimnis der Mode war 2014 für den Preis der Leipziger Buchmesse in der Kategorie Sachbuch/Essayistik nominiert.

 

Maryanne Wolf (Professor of Citizenship and Public Service; Director of the Center for Reading and Language Research, Tufts University)

„The Beauty and the Threat of an Evolving Reading Brain in a Digital Culture”
(Vortrag in englischer Sprache)

wolf

Maryanne Wolf promovierte an der Harvard University im Department für Humanentwicklung und Psychologie. Dort begann sie ihre Untersuchungen zu den neurologischen Grundlagen des Lesens, der Sprache und der Legasthenie. Wolf wurde für ihre Arbeit von der Massachusetts Psychological Association und der American Psychological Association ausgezeichnet. Als Fulbright-Stipendiatin forschte sie in Deutschland zu Legasthenie bei deutschsprachigen Kindern. Sie ist die Autorin von Das lesende Gehirn: Wie der Mensch zum Lesen kam und was es in unseren Köpfen bewirkt (Proust and the Squid: The Story and Science of the Reading Brain), welches mehrfach preisgekrönt und in dreizehn Sprachen übersetzt wurde. Zu ihren jüngsten Publikationen zählt Tales of Literacy for the 21st Century (Oxford University Press, 2016). Ihre nächste Monographie Reader, Come Home: The Reading Brain in a Digital World erscheint 2018 bei HarperCollins.


 

 


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